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Identifikationsnummer

Identifikationsnummern für E-Commerce-Unternehmen in Dänemark

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Je nach Lagerort, Warenbewegungen innerhalb der Europäischen Union, Importen aus Drittstaaten und Produktart können beim Verkauf von Waren nach oder innerhalb von Dänemark mehrere Identifikationsnummern erforderlich sein.

Umsatzsteuer – Registrierung bei steuerpflichtigen Umsätzen oder Lagerung von Waren in Dänemark

Unternehmen benötigen eine Umsatzsteuerregistrierung, sobald steuerpflichtige Umsätze in Deutschland ausgeführt werden oder Waren dort gelagert werden.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Allgemeine Bezeichnung: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer USt-IdNr.
Relevanz: Erforderlich, wenn steuerpflichtige Umsätze in Deutschland ausgeführt werden, wenn Waren in Deutschland gelagert werden oder wenn innergemeinschaftliche Lieferungen aus Deutschland erfolgen.
Beispiel: Nutzung eines Fulfillment-Lagers in Deutschland oder Verkauf von Waren an Kundinnen und Kunden in Deutschland.
Beziehungen: Voraussetzung für Intrastat-Meldungen, verpflichtende Angabe in Rechnungen und Grundlage für die steuerliche Erfassung von Umsätzen.
Beispielhafte Darstellung: DE123456789

Intrastat – Meldepflicht für innergemeinschaftliche Warenbewegungen

Innerhalb der Europäischen Union müssen Warenbewegungen statistisch gemeldet werden, sobald bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.

Intrastat-Meldung
Allgemeine Bezeichnung: Intrastat-Meldung
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Intrastat-Meldung an das Statistische Bundesamt
Relevanz: Erforderlich, wenn statistische Schwellenwerte für Warenbewegungen zwischen EU-Mitgliedstaaten überschritten werden.
Beispiel: Umlagerung von Waren aus einem Lager in Polen in ein Lager in Deutschland.
Beziehungen: Setzt in der Regel eine vorhandene Umsatzsteuer-Identifikationsnummer voraus.

Zoll – Identifikation bei Importen und Exporten mit Deutschland

Beim Handel mit Staaten außerhalb der Europäischen Union müssen Unternehmen für Zollverfahren eindeutig identifiziert werden.

EORI-Nummer
Allgemeine Bezeichnung: EORI-Nummer
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Economic Operators Registration and Identification Number EORI
Relevanz: Erforderlich, wenn Waren aus Drittstaaten nach Deutschland importiert oder aus Deutschland in Drittstaaten exportiert werden und Unternehmen selbst Zollanmeldungen durchführen.
Beispiel: Import von Waren aus China direkt nach Deutschland.
Beziehungen: Voraussetzung für Zollanmeldungen und verbunden mit der Erhebung von Einfuhrumsatzsteuer.
Beispielhafte Darstellung: DE123456789000

Verbrauchsteuer – Registrierungspflicht bei verbrauchsteuerpflichtigen Waren

Für bestimmte Waren wie Alkohol, Tabakwaren, Energieerzeugnisse oder Kaffee gelten zusätzliche steuerliche Registrierungspflichten.

Verbrauchsteuerregistrierung
Allgemeine Bezeichnung: Verbrauchsteuerregistrierung
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Registrierung beim zuständigen Hauptzollamt für verbrauchsteuerpflichtige Waren
Zusätzlich relevant: EMCS Excise Movement and Control System
Relevanz: Erforderlich, wenn verbrauchsteuerpflichtige Waren in Deutschland hergestellt, gelagert oder gehandelt werden.
Beispiel: Verkauf von Kaffee, Alkohol oder Tabakwaren an Kundinnen und Kunden in Deutschland.
Beziehungen: Kann mit einer EORI-Nummer kombiniert werden, wenn Waren importiert oder exportiert werden.

Verpackung – EPR-Registrierung bei Lieferung verpackter Waren an Endverbraucher

Unternehmen, die verpackte Waren an private Endverbraucher in Deutschland liefern, müssen eine Registrierung im Verpackungsregister durchführen.

EPR-Registrierungsnummer für Verpackungen
Allgemeine Bezeichnung: EPR-Registrierungsnummer für Verpackungen
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: LUCID-Registrierungsnummer im Verpackungsregister der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister ZSVR
Relevanz: Erforderlich, wenn verpackte Waren an private Endverbraucher in Deutschland geliefert werden.
Beispiel: Versand von Konsumgütern in Versandverpackungen an Kundinnen und Kunden in Deutschland.
Beziehungen: Verpflichtung unabhängig von der Umsatzsteuerregistrierung, wird jedoch häufig von Marktplätzen überprüft.

Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall – Registrierung bei Inverkehrbringen von Elektrogeräten

Beim Verkauf elektrischer oder elektronischer Geräte in Deutschland gelten erweiterte Herstellerverantwortungen für die Entsorgung von Altgeräten.

WEEE-Registrierung
Allgemeine Bezeichnung: WEEE-Registrierung
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Registrierung bei der Stiftung Elektro-Altgeräte Register EAR
Relevanz: Erforderlich, wenn elektrische oder elektronische Geräte auf dem deutschen Markt in Verkehr gebracht werden.
Beispiel: Verkauf von Haushaltsgeräten oder Unterhaltungselektronik an Kundinnen und Kunden in Deutschland.
Beziehungen: Bei Geräten mit Batterien kann zusätzlich eine Registrierung für Batterien erforderlich sein.
Beispielhafte Darstellung: WEEE-Reg.-Nr. DE 12345678

Elektrische Batterien – Separate EPR-Registrierung für Batterien oder batteriebetriebene Produkte

Für Batterien und Produkte mit integrierten Batterien bestehen ebenfalls Verpflichtungen im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung.

EPR-Registrierung für Batterien
Allgemeine Bezeichnung: Batterie-Registrierung
Landesspezifische Bezeichnung in Deutschland: Registrierung nach dem Batteriegesetz BattG im Batterie-Register der Stiftung EAR
Relevanz: Erforderlich, wenn Batterien oder Geräte mit integrierten Batterien in Deutschland verkauft werden.
Beispiel: Verkauf elektronischer Geräte mit integrierten Lithium-Batterien.
Beziehungen: Kann zusätzlich zur WEEE-Registrierung erforderlich sein.

Rechnungsstellung – Verpflichtung zur korrekten Verwendung gesetzlicher Identifikationsnummern

Rechnungen müssen gesetzliche Identifikationsnummern korrekt ausweisen, damit steuerliche Pflichten nachvollziehbar erfüllt werden können.

Pflichtangaben auf Rechnungen
Relevanz: Verpflichtende Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bei innergemeinschaftlichen Transaktionen sowie weitere gesetzliche Pflichtangaben nach dem Umsatzsteuergesetz.
Beziehungen: Fehlerhafte Rechnungsstellung wirkt sich unmittelbar auf Umsatzsteuer-Compliance und buchhalterische Korrektheit aus.

Buchhaltung – Systematische Verarbeitung aller Registrierungen und Identifikationsnummern

Alle Registrierungen müssen in Buchhaltungs- und ERP-Systemen korrekt verarbeitet werden, damit steuerliche Meldungen konsistent bleiben.

Ordnungsgemäße buchhalterische Erfassung
Relevanz: Korrekte Verarbeitung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern, EORI-Nummern sowie EPR-Registrierungen für Verpackungen, Elektrogeräte und Batterien.
Beziehungen: Abweichungen zwischen ERP-Systemen, Marktplatzdaten und Steuererklärungen erhöhen das Risiko von Prüfungen.

Alle Registrierungen müssen in Buchhaltungs- und ERP-Systemen korrekt verarbeitet werden, damit steuerliche Meldungen konsistent bleiben.
Ordnungsgemäße buchhalterische Erfassung
Relevanz: Korrekte Verarbeitung von Umsatzst

E-Commerce-Unternehmen verarbeiten regelmäßig personenbezogene Daten von Kundinnen und Kunden und müssen daher die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung einhalten.

Datenschutzpflichten
Aufsichtsbehörde: Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit BfDI sowie die zuständigen Landesdatenschutzbehörden
Relevanz: Keine eigenständige wirtschaftliche Identifikationsnummer für typische E-Commerce-Unternehmen, jedoch bestehen umfassende organisatorische Pflichten nach der Datenschutz-Grundverordnung.

Digitale Identität – Zugangsvoraussetzungen für elektronische Verwaltungsportale

Für steuerliche und administrative Verfahren in Deutschland werden elektronische Behördenportale genutzt.

Elektronischer Verwaltungszugang
Relevanz: Keine eigenständige wirtschaftliche Identifikationsnummer, jedoch sind elektronische Zugänge wie ELSTER-Zertifikate erforderlich, um steuerliche Verfahren digital abzuwickeln.
Beziehungen: Elektronische Verfahren der Finanzverwaltung setzen eine eindeutige Identifikation des Unternehmens voraus.

Geldwäscheprävention – Relevanz abhängig vom Geschäfts- und Zahlungsmodell

Für klassische Waren-E-Commerce-Unternehmen bestehen in der Regel keine eigenen Registrierungsnummern zur Geldwäscheprävention, jedoch können Pflichten bei bestimmten Zahlungs- oder Finanzmodellen entstehen.

Pflichten zur Geldwäscheprävention
Relevanz: Keine eigenständige Registrierungsnummer für typische Waren-E-Commerce-Unternehmen, relevant nur bei bestimmten Finanz- oder Zahlungsmodellen.
Aufsichtsbehörde: Financial Intelligence Unit FIU Deutschland.

Transparenz über Registrierungsanforderungen

Identifikationsnummern sind Bestandteil einer ganzheitlichen Compliance-Struktur und sollten im Zusammenhang mit dem jeweiligen Geschäftsmodell betrachtet werden. Bei Fragen zu Registrierungsanforderungen oder zur Einordnung einzelner Pflichten steht DutyPay als Ansprechpartner für Unternehmen zur Verfügung, die Waren nach oder innerhalb von Deutschland verkaufen.

Übersetzungsstatus: